Schlagwort: stern.de

Super-Symbolfotos (37)

Ich glaube, Meldungen wie die von der psychisch kranken Frau aus Kansas, die sich wegen einer Phobie zwei Jahre lang nicht mehr traute, das Badezimmer zu verlassen, und deren Haut schließlich vermutlich im Verlauf mehrerer Wochen mit dem Toilettensitz verwuchs, sind Tests, ob sich Journalisten unter der dichten Schicht Alltags-Zynismus noch so etwas wie Menschlichkeit…

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stern.de für Runden Tisch zu Kommentaren

Für meinen „FAS“-Artikel über Kommentare bei den großen Online-Medien habe ich mich auch über die Kommentar-Praxis bei stern.de erkundigt. Von den ausführlichen Antworten, die ich von Chefredakteur Frank Thomsen und der Community-Managerin Katarina Rathert (per E-Mail) bekam, konnte ich nur einen Bruchteil im Artikel verwerten. Aber zum Glück ist hier ja noch ein bisschen Platz.…

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Der Fluch der Gleichgültig

In Dresden ist heute erstmals der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen worden, und wenn man diesem Preis etwas wünschen darf, dann vielleicht, dass sich im nächsten Jahr ein richtiger Medienpartner findet. Und nicht wieder nur stern.de. Über welchen Fehler im Bericht über die Verleihung mag man sich dort wohl am meisten ärgern, wenn schätzungsweise am…

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Die Sonntagsruhe von stern.de

Weiß eigentlich jemand, ob die groß angekündigte Online-Offensive des „Stern“ schon begonnen hat? Oder hab ich das Kleingedruckte überlesen, und stern.de will Spiegel Online nur von montags bis freitags zwischen, sagen wir, 10 und 18 Uhr Konkurrenz machen? Es war ein ziemlich nachrichtenreicher Sonntagabend, und das kam nicht einmal überraschend: In der Schweiz und in…

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Redaktionell unabhängig

„Eins von diesen Dingen gehört nicht zu den anderen“, sangen wir mit der „Sesamstraße“, und auf der Startseite von stern.de gibt es das Spiel auch: Zwischen die diversen redaktionellen Angebote der „Stern“-Familie hat sich ein Hinweis auf die neue RTL-Show „6! Setzen“ geschmuggelt. Ohne jeden Umweg führt er direkt auf die Seite zur Sendung auf…

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„Ums Kaufen geht es nicht“

Ich habe — in Nachklapp zu meiner Kritik an „Stern-Shortlist“ — stern.de-Chef Frank Thomsen ein paar Fragen gestellt: Spricht es wirklich für die Entertainment-Kompetenz des „Stern“, dass die Rezensionen auf den Seiten nicht vom „Stern“, sondern von Amazon kommen? Wäre es nicht fair (und im Sinne einer Trennung von redaktionellen und werblichen Inhalten auch rechtlich…

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stern.de lässt von Amazon rezensieren

stern-shortlist, das Entertainmentportal für Fortgeschrittene: Das Wort „Fortgeschrittene“ bezeichnet Entertainment-Profis, aber auch die Web 2.0-Generation sowie User wie die stern.de-Nutzer. (Aus der Selbstdarstellung.) Auf merkwürdige Ideen kommen die großen Verlage, wenn sie versuchen, irgendwas zu den Zauberworten „Web 2.0“ und „Community“ auf den Markt zu bringen. Bei stern.de entsteht unter dem Namen „Shortlist“ seit Montag…

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Wer Internet-Fundstücke groß rausbringt

Es war, sagt stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen, „für stern.de der größte Scoop der letzten Zeit“: das „Motherfucker“-Bundeswehr-Video. Dabei war die Recherche eher unspektakulär. Der Film war seit Monaten auf myvideo zu sehen, und dann gab irgendwer stern.de einen Tipp. Auch Thomsen scheint an dem Scoop eine andere Leistung von stern.de interessanter zu finden, als die Recherche…

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