Autor: Stefan Niggemeier

Hoffentlich verfrühter Nachruf: „Altpapier“

Verdammt: Jetzt habe ich so lange damit gewartet, eine Eloge auf das „Altpapier“ zu schreiben, dass es ein Nachruf wird. Heute erscheint die Medienkolumne — zumindest vorläufig — zum letzten Mal. Und das ist ein Verlust. Vermutlich darf man sich nicht grämen. Es ist ein kleines Wunder, dass sie überhaupt neuneinhalb Jahre überlebt hat (und…

Weiterlesen

A Commentary Lapse of Reason

Ein Gastkommentar von Alberto Green (Für alle, die in diesem Blog nur die Beiträge und nicht das darunter lesen: Alberto Green ist einer der ausdauerndsten und sympathischsten Kommentierer hier. In den vergangenen gut zweieinhalb Jahren hat er 735 Kommentare abgegeben. Ich fand, es war Zeit, ihn mal nach hier oben zu holen. Dies ist sein…

Weiterlesen

Kurz verlinkt (48)

(…) Ich bin der Sohn eines Griechen, der während der Militärdiktatur nach Deutschland emigriert ist, und nach dem Ende der Junta in den griechischen Staatsdienst gegangen ist, weil er gelernt hat, dass Demokratie etwas ist, das man sich jeden Tag erarbeiten muss. Und ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Menschen getroffen, der…

Weiterlesen

Käßmann

Das Gute an der Sache war, dass man endlich einmal erfuhr, wie das eigentlich aussieht, was Frau Käßmann da überfahren hatte: eine „rote“ „Ampel“. Der Fernsehsender n-tv hatte Filmaufnahmen von mehreren Exemplaren aufgetan und zeigte sie viele Dutzend Mal in einer Dauerschleife, zusammen mit Archivbildern von Autos, Polizisten, anderen Autos, anderen Polizisten und einer Szene,…

Weiterlesen

Mit Stalkern kennt Frau Riekel sich aus

Was ich ganz vergessen hatte bei der Geschichte, wie das deutsche Fachblatt für Moral, die „Bunte“, Politiker möglicherweise systematisch bespitzeln ließ: Mit Stalkern kennt Chefredakteurin Patricia Riekel sich ja aus. Mitte Januar befragte sie der damalige Blogger Kai Diekmann am Rande eines dpa-Empfanges, worüber sie sich in den letzten Tagen in den deutschen Medien am…

Weiterlesen

Es schnüffelt

Nur einige winzige Anmerkungen zur aktuellen Schlammschlacht zwischen „Stern“ und „Bunte“. Die Hamburger Illustrierte wirft der Münchner Illustrierten bekanntlich vor, dass sie das Privatleben von Politikern von einer Agentur mit angeschlossener Detektei systematisch und mit unlauteren Methoden ausspähen ließ. Der Burda-Verlag und die „Bunte“ reagieren darauf mit wüstem Geschrei, Klageandrohungen, einigen offenkundigen Quatschargumenten, schönen Leersätzen…

Weiterlesen