Autor: Stefan Niggemeier

Missing Flausch

„Missing Teddybear“ — Australische Studentin aus Heidelberg bittet um Mithilfe Göttingen (ots) – GÖTTINGEN (jk) – Während eines Besuchs in der Universitätsstadt Göttingen hat eine australische Studentin am vergangenen Freitag (08.05.09) irgendwo in der Stadt ihren über alles geliebten „Teddybear“ (siehe Foto) verloren. Nach Angaben der Australierin, die derzeit in Heidelberg studiert, seien sie und…

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Die Demagogie der Deutschen Kinderhilfe

Der Verein „Deutsche Kinderhilfe“ hat sich die perfekte PR-Strategie ausgedacht. Er meldet sich bei ungefähr jedem spektakulären und schlagzeilenträchtigen Fall, in dem ein Kind umgebracht, misshandelt oder vernachlässigt wird, zu Wort. Als die Eltern, die ihre Tochter Lea-Sophie verhungern ließen, verurteilt werden, erklärt der Verein, das sei eine „angemessene Bestrafung“ und die „richtige Antwort auf…

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Dies ist kein Loriot-Sketch

für Alberto, SvenR und alle anderen Freunde des Metigels Wenn Sie mir bitte nach nebenan ins Fernsehlexikon folgen möchten. Fräulein Elfriede Hilliges, Herr Hans-Otto Grünefeld und natürlich der Notar Herr Dr. Fritze warten schon auf Sie. Grand-Prix-Nostalgie: Die Loriot-Jahre

Wer will Julia Franck remixen?

Vielleicht ist es ein Zeichen der Hoffnung, wenn eine Debatte den Punkt erreicht hat, an dem man glaubt, dümmer könne es nun wirklich nicht werden. So gesehen muss man der Schriftstellerin Julia Franck dankbar sein für ihren Beitrag zur Diskussion um die Zukunft des Urheberrechts. Der „Welt“ hat sie ein Interview gegeben über Google, Piraten…

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Denn sieh, das Schlechte liegt so nah!

In einem langen, girlandenreichen Artikel empört sich Willi Winkler heute in der „Süddeutschen Zeitung“ darüber, dass der Spiegel-Verlag online „altnazistische Rechtfertigungsliteratur“ verkaufe. Es geht um das Buch „Denn der Hass stirbt…“, die Memoiren von Léon Degrelle, dem Gründer der faschistischen Rexisten Belgiens, SS-Standartenführer und unverbesserlichen Nationalsozialisten. Und, Tatsache: Winkler schreibt und schäumt, verweist auf „Spiegel“-Artikel,…

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Wutmäander zur Qualitätsdebatte

Ich bin kein investigativer Journalist. Mir fehlen dafür nicht nur die Kontakte, sondern vor allem Ausdauer und Disziplin. Als mir das „SZ-Magazin“ in der vergangenen Woche angeboten hat, hier einen Beitrag aus dem Heft über die Probleme deutscher Blogger zu veröffentlichen, wollte ich mir vorher nur kurz einen Eindruck von dem Autor machen und habe…

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Super-Symbolfoto (61)

Und dann gibt es da noch die Symbolfotos, denen man ihre Symbolhaftigkeit gar nicht ansieht. Die Tourismus-Seite der Stadt Hamburg bebildert ihre Tipps für Menschen mit Behinderung mit dem halbromantischen Foto eines Rollstuhlfahrers vor dem neuen „Dockland“-Gebäude. Das ist entweder eine ziemliche unglückliche Wahl. Oder die wahre, versteckte Botschaft des Fotos steckt in der Tatsache,…

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Frauenschlächtereinkaufslistenklickstrecke

Es ist ja nicht alles schlecht an so einem Mord. Gut an der Art, wie ein Mann in Füssen seine Freundin umgebracht und zerstückelt haben soll, war zum Beispiel, dass er sich das Werkzeug dafür im örtlichen „V-Markt“ gekauft hat und damit dem Online-Angebot des Kölner „Express“ folgende attraktive Bonus-Content-Möglichkeit eröffnete: Bonusfrage: Was ist ein…

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Eine Zeitung sagt Sorry!

Der „Evening Standard“, die einzige kostenpflichtige Londoner Lokalzeitung, hat seit Anfang des Jahres einen neuen Besitzer: den russischen Milliardär Alexander Lebedew. Der engagierte einen neuen Chefredakteur, der erst einmal eine Marktforschung über das Blatt in Auftrag gab. Das Ergebnis war wohl einigermaßen verheerend, und so entschloss sich das Blatt zu einer einzigartigen Werbekampagne, in der…

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