Al Gore will mindestens fünf Gletscher schmelzen

Los Angeles. Millionen Menschen waren 2007 fasziniert von Al Gores Erderwärmungs-Doku „Eine unbequeme Wahrheit“. Mittlerweile arbeitet Gore an einer Fortsetzung. Der Titel: „Eine unbequeme Wahrheit 2 – Jetzt wird‘s richtig heiß!“

Der ehemalige amerikanische Vize-Präsident verspricht: „Wir werden mindestens fünf Gletscher schmelzen, den Golfstrom ordentlich abkühlen und dem Ozonloch mal so richtig den Arsch aufreißen!“ Die Fortsetzung soll selbst den eben erschienenen vierten Teil der „Indiana Jones“-Saga so harmlos erscheinen lassen „wie einen Dia-Abend im Seniorenheim“, so Gore.

Auch die Besetzung des Film wird verbessert: „Mein Produzent hat dafür plädiert, den charismafreien Erzähler aus dem ersten Teil durch Leonardo di Caprio zu ersetzen“, so Gore. Er selbst habe nichts dagegen: „Der Typ in Teil 1 war so farblos – ich weiß selbst schon nicht mehr, wie der hieß!“

Kritiker rechnen dem Film gute Chancen bei der nächsten Oscar-Verleihung aus – „falls sich Kalifornien bis dahin von unserer Vier-Monats-Super-Mega-Dürre erholt hat“, so Al Gore.

Bill Gates will in Zukunft lieber 'was Nützliches' machen

Redmond. Nach seinem Abschied von Microsoft am heutigen Freitag will Bill Gates sein Leben radikal ändern und „etwas Nützliches“ machen. So spielt der Multi-Millionär mit dem Gedanken, sich ganz seiner Entwicklungsarbeit in Afrika zu widmen. „Leider hab ich denen vor kurzem ein paar Windows-Laptops spendiert“ bedauert Gates nun. „Jetzt wollen sie erst wieder mit mir sprechen, wenn ich ihnen erklärt haben, was ein „unerwarteter Netzwerkfehler“ ist. Woher soll ich das denn wissen?“ so der verzweifelte Gates in einem Interview.

Bei dem Gespräch wirkt Gates zeitweise geknickt: „Ich will ein Mal in meinem Leben etwas erschaffen, wofür mich anschließend niemand hasst. Vielleicht baue ich mal ein Kastanienmännchen. Niemand hasst Kastanienmännchen, oder?“, so der unsichere Milliardär.

Zum Abschluss des Gesprächs zeigt sich Gates jedoch noch einmal entschlossen und möchte auch eine weitere Einflussnahme im Computergeschäft nicht ausschließen: „Vielleicht gründe ich einen neuen Computerkonzern, dessen Rechner genauso fehleranfällig sind wie PCs, aber stylish aussehen und das Doppelte kosten. Ach nee, das hat Steve Jobs ja schon getan.“

Knabbernüsschen schon wieder teurer

Köln. Die Sommerferien beginnen für viele Menschen in NRW mit einer bösen Überraschung: An den Tankstellen wurden die Preise für Knabber-Nüsschen um fast 5 Prozent erhöht. Bis zu 1 Euro 60 kostet der Beutel normale Nüsschen. Das absurde daran: Normal-Nüsschen sind jetzt genauso teuer wie Super-Nüsschen (mit Teighülle). Die Kunden sind entsetzt und fragen sich: Können bald nur noch Reiche Nüsschen knabbern?

Viele Urlauber bleiben nun spontan zu Hause. Berufspendler dagegen haben gar keine Wahl. Einer von ihnen ist Stefan W. (32): „Ich fahre jeden Tag 50 Kilometer zu meiner Arbeit und abends wieder zurück. Dabei konsumiere ich auf jeder Strecke bis zu 2 Beutel Knabber-Nüsschen. Aber lange kann ich mir das nicht mehr leisten. Ich habe schon darüber nachgedacht, auf Erdnussflips umzusteigen, aber die sind ja mittlerweile genauso teuer. Außerdem kleben sie am Gaumen!“

Ganz Deutschland fragt sich: Wohin treibt die Preisspirale? Claudia Kemfert, Nüsschen-Expertin vom Deutschen Institut für Knabber-Forschung, hält sogar einen Preisanstieg auf bis zu 2 Euro für denkbar: „Jetzt hängt alles von der Organisation Knabber-Nüsschen produzierender Länder ab. Wenn die Roh-Nuss-Preise weiter ansteigen – dann hat sich‘s ausgeknabbert“, so Kemferts pessimistische Einschätzung.

Doch sie hat auch einen Tipp für die Kunden: „Ich selbst fahre zwei Mal die Woche zu einer Luxemburgischen Tankstelle. Aufgrund der niedrigeren Steuern sind Knabber-Nüsschen dort bis zu 10 Cent billiger. Mein Nachbar behauptet sogar, man könne bis zu 50 Prozent sparen, wenn man die Nüsschen statt an der Tankstelle lieber bei Plus oder Lidl kauft. Aber das ist mir dann doch zu abenteuerlich.“

Poldis neue Tor-Tricks

Basel. Die Spannung steigt: Heute Abend trifft Deutschland im EM-Halbfinale auf die Türkei. Große Hoffnungen setzen die deutschen Fans dabei wieder auf Lukas Podolski. Und das zu Recht. Denn gegenüber dem Newsblog verriet Podolski nun exklusiv seine vier neuen, spektakulären Tor-Tricks:

Trick 1: „Isch nehm den Ball und mach ihn einfach rein, nä!“

Trick 2-4: „Siehe oben.“

Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Endlich Zeit für 'Sex and the City – Der Film'

Berlin. Es war ein Dilemma, das viele Männer in den letzten Wochen schier zu zerreißen drohte: Soll ich Fußball schauen, oder doch lieber in den „Sex and the City“-Film gehen? Die beiden spielfreien Tage heute und morgen bieten nun einen Ausweg aus der Misere. Millionen deutscher Männer strömen jetzt in die Kinos um endlich zu erfahren, ob Carrie ihren Mister Big heiratet – „und vor allem: welche Schuhe sie dabei trägt!“, ergänzt Fußball- und „SATC“-Fan Jupp Kellermann (48) aus Duisburg-Overbruch.

Wir treffen Kellermann an der Kinokasse. Seine Zerrissenheit steht ihm ins Gesicht geschrieben: Auf die eine Wange hat er sich eine Deutschlandfahne gemalt, die andere ziert ein Bild von Sarah Jessica Parker. „Ich hatte schon gedacht, ich muss warten, bis nach der EM. Aber wer weiß, ob der Film dann noch im Kino läuft“, so Kellermann. „Und so ein Brautkleid wirkt doch nur auf der großen Leinwand richtig!“

Auch für Dienstag haben Kellermann und seine Freunde schon Pläne, denn dann läuft auf ProSieben endlich „Gülcan und Collien ziehen aufs Land“ an: „Da freu’ ich mich schon seit Wochen drauf! Gackernde Weiber aufm Bauernhof – genau meine Welt!“, strahlt Kellermann selig.

Bei den Tagesthemen will man unterdessen die beiden spielfreien Tage dazu nutzen, die Farben „rot“, „schwarz“ und „gold“ in weiteren überraschenden und kreativen Kombinationen zu arrangieren.

Kontaktbörse für Werbe-Mailer: SpammerVZ

Köln. Das Leben als „Spammer“ ist einsam und traurig. Täglich verschickt man Millionen E-Mails, selten bekommt man auch nur eine einzige zurück. Und noch schlimmer: in der öffentlichen Wahrnehmung gilt man als hässliches Furunkel am Hintern der Internetgesellschaft. Eine neue Kontaktbörse schafft da Abhilfe: Bei „SpammerVZ“ können sich Werbemailer registrieren, kennen lernen und dann gegenseitig das Postfach zumüllen. „Eine tolle Idee“, findet Profi-Spammerin „Aalijah_heute_unterwürfig“

Sie hat über SpammerVZ „Honickman“ kennen gelernt und ihm direkt 800.000 Mails geschickt. „Er hat 700.000 zurückgeschickt – da war ich natürlich zunächst etwas enttäuscht, aber vielleicht steigert sich sein Interesse ja noch“, so „Aalijah_heute_unterwürfig“.

Immerhin hat „Honickman“ ihr, obwohl die beiden sich kaum kennen, schon „85% on top Luxury-Rolex“ angeboten. Und wer weiß – vielleicht kauft „Honickman“ ihr ja eines Tages mal eine Packung Viaaaagraaaaa ab. Wir wünschen dem jungen Glück alles Gute.

Außerdem neu im Netz: „InternetboykotteureVZ“ (bisher keine eingetragenen Mitglieder)

Bundestag schafft Hessen ab

Berlin. Irgendwann war das Drama nicht mehr zu ertragen: Nach monatelangem, unwürdigem Gezerre zwischen Roland Koch (CDU) und Andrea Ypsilanti (SPD) hat nun der Bundestag einen Schlussstrich gezogen und das Bundesland Hessen einfach abgeschafft. Hessen wird nun zu gleichen Teilen von den angrenzenden Bundesländern regiert. „Oder auch nicht“, so ein Bundestagssprecher, „in Hessen fällt das sowieso keinem auf.“

Interessanterweise hat ausgerechnet die SPD zuletzt darauf gedrängt, das „Experiment Hessen“ zu beenden. Ausschlaggebend dafür war eine Umfrage, derzufolge Andrea Ypsilantis Verhalten dazu geführt hat, dass mittlerweile 13 Prozent der Bundesbürger Roland Koch „fast schon wieder ein bisschen sympathisch“ finden. Ein alarmierendes Ergebnis, finden Politologen.

Hessens Politiker konnten zu der Abschaffung bisher aus Zeitgründen keine Stellungnahme abgeben, wollen dies aber zügig nachholen, „sobald wir uns alle komplett zum Affen gemacht haben“, so ein Landtagsabgeordneter.

Millionen Fans fiebern dem neuen 'Rosamunde Pilcher'-Film entgegen

Berlin/Köln/München. Die Leinwände sind aufgebaut, das Bier ist kalt gestellt – es kann losgehen! Überall in Deutschland treffen sich auch heute Abend wieder begeisterte Fans in Kneipen und Biergärten, um gemeinsam den neuen Rosamunde Pilcher-Film „Magie der Liebe“ live mitzuerleben. Denn heute Abend geht es um alles! Wird die blutjunge Literaturstudentin Melanie Sheffield mit dem geheimnisvollen Musiker Ben Fox zusammenfinden? Können Sarah und Jimmy Rudd ihr Gut vor der Zwangsversteigerung retten?

Schon jetzt versammeln sich die ersten Fans in ihren bevorzugten Public Viewing–Areas, um die besten Plätze zu ergattern. Manche bringen ihre Sticker-Alben mit und tauschen vor dem Film noch schnell Bilder von Jimmy Rudd und den liebenswerten Gutsverwaltern Marjorie und Sam Barnes. Andere haben sich die Haare grün gefärbt – grün, wie die Wiesen in Pilcher-Filmen. Viele stimmen fröhliche Fan-Gesänge an: „Pilchäääää! Pilchäääää!“ tönt es seit heute Nachmittag durch Deutschlands Großstädte.

Die Polizei interessiert vor allem der Ausgang des Films, wie ein Münchner Polizei-Sprecher dem Newsblog verriet: „Wenn Melanie und Ben zusammenfinden, ist alles gut. Dann gibt es einen Autokorso und ein paar Alkohol-Vergiftungen. Aber wehe, der böse Golfclub-Betreiber Jonathan Wriggler ersteht das Gut der Rudds… dann gute Nacht Marie!“

Das Newsblog wünscht allen Lesern einen spannenden und friedlichen Fernseh-Abend!

Neues iPhone kann fast alles, was ein normales Handy kann

San Francisco. Wenige Tage nachdem Apple-Chef Steve Jobs das neue „iPhone 3G“ vorgestellt hat, herrscht in den einschlägigen Foren große Begeisterung. Vor allem die neuen Funktionen des revolutionären Telefons haben es den Usern angetan: „Wenn Apple in dieser Geschwindigkeit weiter macht,“ so ein begeisterter Kunde, „kann das iPhone bald alles, was mein Nokia 6210 aus dem Jahr 1999 auch konnte!“

Überall melden sich Besitzer des kleinen Wundertelefons zu Wort: „Allein die Tatsache, dass man jetzt im iPhone Namen suchen kann, indem man den Anfangsbuchstaben eingibt! Wow! Das kenne ich sonst nur von… jedem beliebigen anderen Handy!“, so ein deutscher Fan.

Nachteile können die wenigsten Apple-Fans erkennen: „Klar, es ist ein bisschen schade, dass man auf dem ständig verschmierten Touchscreen weder Buchstaben noch Ziffern tippen kann, und ich deshalb seit Monaten niemanden angerufen und keine SMS mehr geschrieben habe“, räumt ein etwas kritischer iPhone-Besitzer ein. „Aber ich bin sicher, Apple findet auch für dieses Problem eine Lösung. Tasten zum Beispiel. Ja, Tasten – Das wär’ was!“

Weitere Infos zum neuen iPhone gibt es auf Apples speziell eingerichteter iPhone-Informations- und Werbeseite: www.spiegel.de

SPD sucht 'Menschen, die noch unbeliebter sind als Kurt Beck'

Berlin. Endlich handelt die SPD: Nachdem heute neue, katastrophale Umfragewerte für Kurt Beck veröffentlicht wurden, wollen die Sozialdemokraten den massiven Sympathieverlust ihres Parteivorsitzenden nun stoppen und suchen mit einer groß angelegten Image-Kampagne „Menschen, die noch unbeliebter sind als Kurt Beck“. Ist dies die Rettung für den angeschlagenen Rheinland-Pfälzer?

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil erklärt die Aktion wie folgt: „Wir müssen unserem Chef den Rücken stärken. Nur weil ihn niemand als Bundeskanzler, als Parteivorsitzenden oder auch nur als Sitznachbar im ICE haben will, heißt das nicht, dass es nicht Leute gibt, die noch unbeliebter sind als er. Hoffen wir zumindest.“

Laut Heil gibt es bereits erste Reaktionen: „Wir haben schon einige Vorschläge aus der Bevölkerung. Bei der Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass es ausdrücklich um „Menschen“ geht. Antworten wie „Herpes“ und „Haare im Abfluss“ können wir also nicht gelten lassen.“

Kurt Beck selbst wollte sich zu der Kampagne nicht äußern: „Keine Zeit für so was! Ich habe schließlich eine Partei zu ruinieren!“, so der SPD-Chef in einem Interview.