Autor: Stefan Niggemeier

Ausmitteilung

Eine kurze Durchsage in eigener Sache: Ende des Monats verlasse ich den „Spiegel“. Das hat, um einem naheliegenden Missverständnis vorzubeugen, nichts mit dem Wechsel in der Chefredaktion zu tun. Es hat einfach nicht richtig gepasst. Was ich dann stattdessen mache, kann ich noch nicht verraten. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass ich auch in Zukunft…

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Klaubbläser

Ob sie sich nicht als Blutsaugerin der traditionellen Medien sehe, wurde [„Huffington Post“-]Gründerin Huffington kürzlich gefragt. „Das ist, als würde man sich darüber beschweren, dass ein Auto schneller ist als ein Pferd“, antwortete sie. „Schon immer haben neue Technologien die alten überrollt.“ Der Vergleich stimmt nicht ganz. Die „Huffington Post“ überrollt andere Medien nicht. Sie…

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Rufraub im Piraten-Dossier: Die „Zeit“ tritt nach

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hat sich verpflichtet, rufschädigende Formulierungen aus ihrem zweifelhaften Dossier über Filmpiraterie (Abb.) nicht mehr zu veröffentlichen. Sie behauptet allerdings das Gegenteil. Die Direk­to­rin des Alexander-von-Humboldt-Instituts für Inter­net und Gesell­schaft, Jeanette Hofmann, hatte vor einigen Wochen eine einstweilige Verfügung gegen das Blatt erwirkt. Es hatte ihr unterstellt, sie habe sich von Google…

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„Gold: Über jeden Zweifel erhaben“

Das ist die Entwicklung des Goldpreises im vergangenen Jahr: Die fast senkrechte Linie ganz am Ende, das ist ein Absturz um rund elf Prozent. Es ist der dramatischste Preissturz am Goldmarkt seit 30 Jahren. Das kam vermutlich für manche unerwartet, aber für niemanden so sehr wie für die Käufer von „Focus Money“. Die lesen seit…

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Mats und Moritz gehen ans Ende des Regenbogens

Schon der Name ist schön. „Topf voll Gold“ haben Mats Schönauer und Moritz Tschermak ihr Blog genannt, in dem sie über den Markt der Regenbogenpresse in Deutschland berichten. Sie meinen nicht die Boulevardzeitungen wie „Bild“ oder sogenannte „People-Magazine“ wie „Gala“ und „Bunte“, nicht einmal viertelseriöse Angreifer wie „Closer“, sondern das Segment, dessen journalistische Ansprüche noch…

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Obamas schöne Staatsanwältin: Vom Schaden, den ein Kompliment anrichten kann

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat sich dafür entschuldigt, dass er Kamala Harris als „mit Abstand bestaussehende Generalstaatsanwältin“ im Land bezeichnet hat. „Dämlicher geht es kaum“, schimpfte Andrea Seibel in der „Welt am Sonntag“ und behauptete: „Man darf in Amerika nicht mehr sagen, wenn ein Mensch schön ist, sondern nur, dass er gut arbeitet. Mann…

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Kurze Unterbrechung

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