Autor: Stefan Niggemeier

Programmhinweis (23)

Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was für Leute sich über zweistündige Podcasts mit Gesprächen anhören, gegen deren Verlauf sich der Nowitna River wie ein schnurgerader Kanal ausnimmt. Aber zusammen mit Lukas war ich gestern zu Gast bei Max und Malte von Spreeblick und wir redeten unter unwürdigen technischen Bedingungen, aber im Beisein von Bier, Chips,…

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Gericht lehrt DFB was über Meinungsfreiheit

„Wenn Sie die Kommunikationsherrschaft nicht haben, sind Sie immer Verlierer.“ (Theo Zwanziger) Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, ist mit dem Versuch gescheitert, einem freien Sportjournalisten zu untersagen, ihn einen „unglaublichen Demagogen“ zu nennen. Nach dem Berliner Landgericht hat es auch das Kammergericht abgelehnt, eine entsprechende einstweilige Verfügung zu erlassen. Es geht um…

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„Welt Online“ geht in Fremdfederführung

Toll: Das Google-Handy ist gerade in den USA auf den Markt gekommen — und „Welt Online“ hat es schon getestet: Ein bisschen erstaunlich ist natürlich, dass sich der „Welt Online“-Test auch bei „Spiegel Online“, in der „Netzeitung“ und auf den Internetseiten der „Frankfurter Rundschau“ findet. Die Erklärung ist leicht: „Welt Online“ hat das Google-Handy gar…

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Post von Jo Groebel

Heute schreibt mir Professor Groebel in dieser Angelegenheit: Nochmal zu Groebel-Niggemeier-Popstars Es gibt das Phänomen der negativen Bindung, in der Stereotypenforschung das des „Mirror Image“. Danach verhalten sich Antagonisten strukturell ähnlich. Hier Stefan Niggemeier und BILD. Er steht selbst für das, was er an BILD bekämpft, in seinen Jo Groebel-Kommentaren durfte ich es gerade erfahren,…

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Schlechter Online

(Manuskript eines schlecht vorgelesenen Vortrags auf der DJV-Konferenz „Besser Online“, Hamburg, 18. Oktober 2008) Ich wollte mir extra viel Mühe geben, diesen Vortrag zu strukturieren. Wenn ich in meinem Blog über Dinge schreiben, die mir im Online-Journalismus aufgefallen sind, ist das ja fast immer eine Sammlung von Einzelfällen, meist sogar unbeeinflusst von Kriterien wie Relevanz…

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Was Jo Groebel „ungeheuerlich“ findet

Ich habe mich heute in der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ über den „Medienexperten“ Jo Groebel aufgeregt. Anlass war seine von „Bild“ bestellte Kritik an der Pro-Sieben-Sendung „Popstars“ in dieser Woche. Groebel wehrt sich nun dagegen, dass ihm vorgeworfen wird, er hätte sich über eine Szene erregt, die er nicht einmal gesehen hat. „Pardon“, schreibt er in…

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Jo Groebel

Wenn deutsche Boulevardmedien auf die Schnelle jemanden brauchen, der ihnen bestätigt, dass die Nacktszene im „Tatort“ / das Käferbad im Dschungel / die Tiertötung in der Kochshow wirklich so schlimm ist, wie ihre Schlagzeilen behaupten, rufen sie Jo Groebel an. Der Mann leitet ein „Deutsches Digital-Institut“, vor allem aber ist er „Medienexperte“, was in diesem…

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Meine erste eigene Klickstrecke

FAZ.net: 50 Fragen an das Fernsehen (Nein, nicht „eigene“ im dem Sinne, dass ich irgendetwas damit zu tun gehabt hätte, außer den Artikel für die „Sonntagszeitung“ geschrieben zu haben, aber, naja.) [via Popkulturjunkie. Dirk von Gehlen formuliert es als 51. Frage der Qualität.]

Im Fernsehen wird nicht gestorben

Ich habe eigentlich gar keine Zeit, das jetzt aufzuschreiben, fürchte aber, dass mein Mund vorher nicht wieder zuklappt. Die Kollegin Antje Hildebrandt berichtet auf „Welt Online“ über die „Popstars“-Folge von gestern, die soviel (zumeist unberechtigten) Wirbel ausgelöst hat. Während der Dreharbeiten zu der Casting-Show ist die Mutter einer Kandidatin unerwartet gestorben. Die Kameras sind, anders…

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