Schlagwort: Welt Online

David Copperfield ist nicht Uri Geller

Man muss das natürlich prinzipiell begrüßen, wenn ein Medium nicht einfach stumpf eine Agenturmeldung übernimmt, sondern sich eigene Gedanken dazu macht. Es ist nur nicht ohne Risiko. Bei „Welt Online“ kam ein Mitarbeiter am vergangenen Freitag auf die Idee, aus zwei Meldungen eine zu machen. Leider hatten beide nur in seinem Kopf etwas miteinander zu…

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Die allerzeitenste Liste aller Zeiten

Ich habe mich immer gefragt, was in irgendwelchen Besten- oder Schlechtestenlisten die Formulierung „…aller Zeiten“ bedeuten soll, wenn es doch eigentlich nur „…bisher“ heißen kann. Ich meine, wer fällt schon auf eine solch billige Suggestion von Zeitlosigkeit und Ewigkeit herein? Ah: die Kollegen von der „Welt“. Mit der Naivität eines kleines Jungen, der auch noch…

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Geht sterben (5)

Im August, passend zu den Olympischen Spielen, wies ein Leser die Redaktion von „Welt Online“ auf einen Fehler hin. Er schrieb: Betreff: Franziska vAn Almsick Liebe welt.de-Redaktion, wenn aus der Wikipedia der Artikel über Franziska van Almsick übernommen wird, wäre es schön, wenn die Überschrift dabei auch von van Almsick und nicht von von Almsick…

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„Welt Online“ geht in Fremdfederführung

Toll: Das Google-Handy ist gerade in den USA auf den Markt gekommen — und „Welt Online“ hat es schon getestet: Ein bisschen erstaunlich ist natürlich, dass sich der „Welt Online“-Test auch bei „Spiegel Online“, in der „Netzeitung“ und auf den Internetseiten der „Frankfurter Rundschau“ findet. Die Erklärung ist leicht: „Welt Online“ hat das Google-Handy gar…

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Im Fernsehen wird nicht gestorben

Ich habe eigentlich gar keine Zeit, das jetzt aufzuschreiben, fürchte aber, dass mein Mund vorher nicht wieder zuklappt. Die Kollegin Antje Hildebrandt berichtet auf „Welt Online“ über die „Popstars“-Folge von gestern, die soviel (zumeist unberechtigten) Wirbel ausgelöst hat. Während der Dreharbeiten zu der Casting-Show ist die Mutter einer Kandidatin unerwartet gestorben. Die Kameras sind, anders…

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Komma- und Sinnkrise bei Wlet Online

„Gute Redaktionen lesen Texte in drei, vier oder fünf unterschiedlichen Stufen gegen, bevor diese veröffentlicht werden. Was am Ende in der Zeitung oder online erscheint, ist Teamarbeit.“ (Christoph Keese, ehemaliger Chefredakteur von „Welt“ „Welt am Sonntag“ und „Welt Online“, im Juli 2007) · · · Aus einem „Welt Online“-Artikel vom vergangenen Freitag: (…) Patricia Williams…

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