Autor: Stefan Niggemeier

DFB zwingt Jens Weinreich in die Knie

Jens Weinreich und der Deutsche Fußball-Bund haben ihren Rechtsstreit beigelegt. Der Sportjournalist Weinreich erklärt, dass er DFB-Präsident Theo Zwanziger nicht in die Nähe eines Volksverhetzers rücken wollte, als er ihn einen „unglaublichen Demagogen“ nannte. Der DFB erklärt, dass er Weinreich nicht in seiner Arbeit behindern wollte, als er Lügen über ihn verbreitete (das mit den…

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Niemandem Rechenschaft schuldig

Ich würde nie behaupten, dass Thomas Osterkorn und Andreas Petzold, die Chefredakteure des „Stern“, zynische Arschlöcher seien. Aber nett wie ich bin, wollte ich ihnen die Bezeichnung zumindest mal zur Selbsterkenntnis angeboten haben. Der „Stern“ gehört zu den Medien, die der Überzeugung waren, dass das Leiden für die Angehörigen der Opfer von Winnenden noch nicht…

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Medienexperten unter sich

Eigentlich habe ich mir die „TV Movie“ nur gekauft, um mich ein bisschen über meinen Freund, den „Medienexperten“ Jo Groebel lustig zu machen. Groebel berät nämlich nicht nur „Regierungen, die UNO und die UNESCO“ (sowie, vermutlich, Gott), sondern auch die Fernsehzeitschrift aus dem Bauer-Verlag, damit sie den Filmen die richtigen „Movie-Stars“ gibt. Als Mitglied des…

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Werbung nach Gusto

Und fragen Sie doch, wenn Sie das nächste Mal mit der Anzeigenabteilung des Burda-Verlages zu tun haben, auch nach den attraktiven Angeboten, redaktionelle Inhalte und Werbung in der Zeitschrift „Bunte“ zu mischen trennen. [via jepblog]

Gedanken zu einem Garten

Mal angenommen, Du hast plötzlich Einblicke in den wahren Zustand des Landes — und erschrickst. In die Wirtschaft beispielsweise: Es werden noch mehr Pleiten, noch mehr Arbeitslose, viel, viel mehr als das System verkraften kann. Das Währungssystem könnte kollabieren, die Geldautomaten und Kreditkarten den Dienst versagen. Mal angenommen, Du begreifst schlagartig, dass all die Rettungsmaßnahmen…

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Wie „Hallo Deutschland“ Opfer rekrutiert

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag berichtet heute über Winnenden: Die ersten Anfragen nach Interview-Partnern erschienen nur wenige Stunden nach dem Amoklauf. Ganz vorn dabei: das ZDF. Für das Boulevardmagazin „Hallo Deutschland“ suchte ein ZDF-Autor nach Jugendlichen, die vor der Kamera sprechen würden. Das Interesse der Medien werde stark zunehmen, kündigte der Fernsehreporter an und empfahl den Minderjährigen,…

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„Fragen stellen ist nun mal unser Beruf“

Wenn in Zukunft jemand fragt, was das eigentlich ist, was wir in Deutschland anstelle eines Nachrichtensenders haben, wird man ihm nur diesen Ausschnitt zeigen müssen. Es ist fast, als hätte ein Satiriker ein Drehbuch geschrieben, um in knappster Form all die Katastrophen dieser Art von „Berichterstattung“ bloßzustellen — bis hin zu der Ironie, dass n-tv,…

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Trauerarbeit

Ein „Premium-Angebot“ wie der überaus erfolgreiche Internet-Auftritt der „Rheinischen Post“ weiß, was die Leute sehen wollen, wenn eine beliebte Schauspielerin wie Natasha Richardson nach einem tragischen Unfall gestorben ist: Eine mehrteilige Bildergalerie, die zeigt, wie ihre Familie das Krankenhaus verlässt. Bilder, auf denen das Blitzlicht der Fotografen dafür sorgt, dass man das Gesicht des Witwers…

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Kurz verlinkt (32)

Das NDR-Medienmagazin „Zapp“ über den Überfall der Journalisten und Fotografen auf Winnenden. Nachtrag, 27. März. In den Kommentaren rechtfertigt sich einer Fotografen und widerspricht der Darstellung von „Zapp“; auf die Diskussion antwortet wiederum ein Autor des Beitrages.

Wie „Welt Online“ andere Medien ausbeutet

Christian Stöcker hat auf „Spiegel Online“ einen ziemlich schlecht gelaunten Artikel über Google News veröffentlicht. Er ärgert sich darüber, dass Google bei seiner News-Suche nicht mehr nur auf die Online-Medien verlinkt, sondern zunehmend gleich auf die Agenturenmeldungen selbst, die nun auf von Google vermarkteten Seiten veröffentlicht werden. Bei der Berechnung dessen, was wichtig sei, greife…

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