Autor: Stefan Niggemeier

stern.de zeigt Dias aus Polympia

Es müssen nicht immer Videos sein. Man kann sich auch mit animierten Standbildern lächerlich machen, wenn die Spezie nur gestählert genug ist — wie uns die Kollegen von stern.de heute beweisen. (Den Hochglanz, den die ambitionierte Animation der stummen Diashow verleiht, kann ich mit den Screenshots natürlich nicht einmal im Ansatz reproduzieren, also unbedingt im…

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Nächste Woche entdeckt er die Europaflagge

Könnte vielleicht jemand Matthias Heine die Drogen wegnehmen? Oder wiedergeben? In seiner Kolumne in der „Berliner Morgenpost“ schrieb er gestern: Neulich habe ich bei Ebay meinen gelben Stern bekommen. (…) Ein gelber Stern! Ich gehöre nicht zu denen, die bei so was gleich „Antisemitismus“ schreien und die Nummer der Erregungshotline wählen. Aber ein bisschen doof…

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Pille macht Journalisten impotent

Hätte Fürst Potemkin* nicht Katharina II., sondern Journalisten von heute beeindrucken wollen, hätte er sich nicht soviel Mühe geben müssen. Er hätte auf die ganzen Pappkulissen und Dorfattrappen verzichten können. Eine Illustration, ein kleiner Prospekt, hätte es getan, wenn auf ihm zu sehen gewesen wäre, was die Journalisten sehen wollten. Dann hätte er sogar mit…

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Laubsägearbeiten?

Sehr verwirrend, diese Startseite von „Zeit Online“. Stehen Angela Merkel und Dimitri Medwedjew in Sotschi vor einem Fenster, durch das die „Zeit Online“-Werbung durchschimmert? Oder stehen sie in Wahrheit vor der chinesischen Mauer, und jemand hat nur die „Zeit Online“-Homepage mit ausgesägtem Foto-Fenster davorgehalten?

Michael Johnson trifft Johannes B. Kerner

Gestern abend im ZDF: Johannes B. Kerner: Zwei Mitglieder [der amerikanischen 4×400-Meter-Staffel von Sydney] sind des Dopings überführt worden. Einer hat gesagt, er hat’s getan. Sie haben gesagt, Sie haben nicht gedopt. Können Sie verstehen, dass es kritische Stimmen gibt, die sagen: Mensch, ausgerechnet der schnellste aus der Staffel von damals, der soll nichts genommen…

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Kurzhaarjournalismus

Das Problem mit Internetangeboten wie dem der „Rheinischen Post“ ist, dass sie sich einer Kritik inzwischen fast vollständig entziehen. Es ist nicht so, dass das, was sie produzieren, journalistisch schlecht wäre. Das, was sie produzieren, lässt sich auf einer journalistischen Skala gar nicht mehr verorten. Es ist nicht damit getan, die Etage, die man bislang…

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