Schlagwort: Zeit

Harald Martenstein sieht sich als Opfer der Opfer

Ich habe Mitleid mit Harald Martenstein. Das ist vermutlich in seinem Sinne. Seit Monaten schon schreibt er mitleiderregende Kolumnen ins „Zeit Magazin“. Aber anscheinend ist so immer noch nicht genug Mitleid für ihn zustande gekommen. Martenstein fühlt sich benachteiligt, weil er keiner benachteiligten Minderheit angehört. Er ist damit nicht allein. Er schreibt stellvertretend für die…

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Eine Vorzeigejournalistin

Kuno Haberbusch: Im Rückblick: Das ist kein Ruhmesblatt für unsere Branche generell, die Kachelmann-Berichterstattung, oder? Sabine Rückert, „Die Zeit“: Ich bin mit meiner sehr zufrieden. (Dialog auf der Jahrestagung des „Netzwerkes Recherche“ am vergangenen Freitag; irreführende Links von mir.)

Grenzt ein bisschen an Nestbeschmutzung

Nach zwei Wörtern habe ich geahnt, dass mich der „Zeit-Magazin“-Artikel über den Umgang von „Bild“ mit Prominenten enttäuschen würde. Ich verehre Charlotte Roche, und sie hat die „Bild“-Zeitung von ihrer verachtenswertesten Seite kennengelernt. Aber die Episode, wie ihr kurz nach einer Familientragödie von Leuten zugesetzt wurde, die sich als „Bild“-Mitarbeiter ausgaben, ist jetzt fast zehn…

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Kurz verlinkt (34)

Hart aber fair, das ist die selbstreferenzielle Antwort eines politischen Journalismus, der behauptet, Politik sei etwas anderes als die Wirklichkeit, aber an der Wirklichkeit nur dann interessiert ist, wenn er sie selbst inszenieren kann im ewig selben Ritual. Carolin Emcke nimmt in der „Zeit“ die Methode von Frank Plasberg auseinander.

Programmhinweis (15)

Ich habe für eines der drei Internet-Sonderhefte der „Zeit“ einen Artikel geschrieben. Das vorgegebene Thema lautete („grob umrissen“): Medien und Blogs, Blogs und Medien — neue Öffentlichkeit und Diskussionskultur versus Schimpfkultur und Zersplitterung der Gesellschaft. Und das Ergebnis steht hier.

Kurz verlinkt (14)

Was Jens Jessen, dem Kulturchef der „Zeit“, derzeit im Internet entgegenbrandet, ist widerlich und totalitär. Die Welle von Schlamm, die sich über ihn ergießt, ist in ihrer Monströsität kaum zu beschreiben. Sie überschwemmt alles, was man an öffentlicher Wortkultur für gesichert hielt. Christian Geyer in der „FAZ“.

Der Heinlein

Peter Heinlein ist möglicherweise der traurigste Medienjournalist der Welt. Er ist schon ziemlich was rumgekommen, hat für „Die Welt“, den „Spiegel“, die „Welt am Sonntag“, „Max“, das „Handelsblatt“, die „Bunte“ gearbeitet. Aktuell schreibt er eine Medien-Kolumne namens „Der Heinlein“, die mittwochs in der Hamburger Ausgabe von „Bild“ erscheint. Es ist, aufgrund der vielfältigen Beteiligungen des…

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Journalisten sind Zicken

Seit zwei Tagen dreht ja diese vermeintlich alarmierende ARD-Umfrage ihre Runden durch die Medienwelt, wonach erstmals eine Mehrheit der Deutschen unzufrieden sei mit dem Funktionieren der Demokratie. „Spiegel Online“ griff, wie viele andere, das Thema bebend vor Besorgnis auf, titelte: „Mehrheit der Deutschen zweifelt an der Demokratie“ und reichte seinen Lesern die dramatische Frage weiter:…

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