Schlagwort: Rheinische Post

Journalismus zu Grabe getragen

Am 20. Mai ist der Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin gestorben. Erwin war ein höchst umstrittener Politiker. Aber das ahnt man nicht, wenn man sieht, wie die „Rheinische Post“ publizistisch mit seinem Tod umgeht. Die Sonderseite, die sie in ihrem Online-Auftritt angelegt hat, lässt einen erahnen, wie das Zentralkomitee der SED die Möglichkeiten des Internets genutzt…

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Geht sterben (2)

Um 10.25 Uhr hat gestern ein Leser die Redaktion des Online-Angebotes der „Rheinischen Post“ darauf hingewiesen, dass es sich bei ihrer von AFP übernommenen und (wie bei „RP Online“ üblich) zum Eigenbericht umdeklarierten Meldung über das geplante EU-Verbot von Synchronisationen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen um eine Falschmeldung handelte: Er fügte als Beweis einen Link zur Homepage…

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Sven Gösmann glaubt nicht an Zufälle

Der Chefredakteur der „Rheinischen Post“, Sven Gösmann, vermisst Empörung in diesem Land. Der Termin mag Zufall sein, aber irgendwie glaubt man nicht dran: Am 16. Juni – einen Tag vor dem früheren Tag der deutschen Einheit – wollen sich die bisherige Linkspartei.PDS und die westdeutsche Linksgruppierung „Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) in Berlin zur…

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Spaß mit der „Rheinischen Post“

Heute mittag gelesen, wie der Online-Auftritt der „Rheinischen Post“ aus einer schwachsinnigen „Bild“-Meldung eine noch schwachsinnigere eigene Meldung gemacht hat. Heute nachmittag gelesen, wie die „Rheinische Post“ aus einer nicht ganz richtigen ddp-Meldung eine ganz falsche eigene Meldung gemacht hat. Und gerade im Feed von rp-online.de dies gefunden:

Qualitätsmedien im Netz, Folge 3271

Gelegentlich wird BILDblog ja vorgeworfen, unsere Arbeit sei schon deshalb unsinnig, weil die meisten Leser eh nicht glaubten, was in der „Bild“-Zeitung steht. Interessanterweise aber glauben Journalisten, was in der „Bild“-Zeitung steht. Tag für Tag übernehmen sie „Bild“-Meldungen ungeprüft in ihre eigenen Medien — nicht nur in den Redaktionen der Boulevardmagazine im Fernsehen, auch bei…

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Interaktions-Attrappen

Der konkrete Fall ist eine Kleinigkeit, aber ich fürchte, er steht für ein größeres Missverständnis: Klassische Medien glauben, es sei damit getan, den Lesern die Möglichkeit zu geben, unter den Artikeln einen Kommentar zu hinterlassen, und schon sei man in der interaktiven, digitalen, Web2.0-igen Zukunft Gegenwart angekommen. Nein, liebe „Rheinische Post“, man muss diese Kommentare…

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